Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


  • lese ich Das Evangelium der Aale

Das Evangelium der Aale
  • schaue ich NOS4A2, Dandadan & Frieren (S2)


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Diese Seiten sind eine ewige Baustelle!

Letztes Update 08.05.2026

Wo? Blog

Mai

^^^^^^^^^^^^^

12.05.2026

Subnautica 2 kommt in 2 Tagen!!!

Ok, es kommt im Early Access heraus, aber immerhin! Nee, wat freu ich mich! 😀

08.05.2026

Porsche Makeover

Großartige Arbeit 😀

08.05.2026

Da kommt alles zusammen...

🤣🤣🤣🤣🤣💗

03.05.2026

Bücher aus menschlicher Haut

Am berühmtesten dürfte das Necronomicon sein - ein höllisches Buch, dessen Umschlag aus menschlicher Haut besteht. Ersonnen hat es der Schriftsteller H. P. Lovecraft, ein Meister des Horrors.Doch wer hätte gedacht, dass es tatsächlich echte Menschenhaut-Bücher gibt? Nachzulesen bei der BBC - gruselig.

03.05.2026

100.000.000 Baum-Samen

Bereits im Jahr 2022 ist ein Skydiver über dem Amazonas abgesprungen und hat während des Sturzes einen Behälter geöffnet, der 100 Millionen Baum-Samen enthielt. Mit dieser spektakulären Aktion wollte der Stuntman Luigi Cani einen Beitrag zur Rettung unserer Umwelt leisten, denn er und sein Team hoffen, dass so der abgeholzte Amazonas wieder aufgeforstet werden kann. Stark.

Quelle

April

^^^^^^^^^^^^^

29.04.2026

Rucksack mit Katze

Vorgestern sah ich zum ersten Mal einen jungen Mann, der seine Katze in einem dieser Rucksäcke durch die Stadt trug:

Katzenrucksack

Jetzt überlege ich, für unsere zwei diesen Stroller anzuschaffen 😹

Katzenrucksack

27.04.2026

Court O'Reilly

Verdammt, ich habe mich schon wieder verliebt 🎔 In eine kanadische Brandmalerin namens Court O'Reilly aka Hippie North.
https://hippienorth.com

24.04.2026

Henning Wagenbreth

Durch die Büchergilde bin ich gerade über den Künstler Henning Wagenbreth gestolpert, und ich habe mich Hals über Kopf in seine Arbeit verliebt 🎔

24.04.2026

[Büchergilde] Bestellung 2. Quartal

Hach, so viele Dinge auf meiner Wunschliste wurden reduziert - daher gibt's dieses Mal gleich vier Bücher ☻

04.04.2026

Umweltzerstörung: uralter Vasen-Schwamm zerschnitten

Das folgende Video zeigt Taucher, die einen in zwei Hälften geteilten 100-jährigen Vasen-Schwamm entdecken, die Ursache finden und sie beseitigen.

März

^^^^^^^^^^^^^

15.03.2026

Leuchtkäfer/Glühwürmchen

11.03.2026

Größte Pflanze der Welt

Seegras

Er erstreckt sich über 180 Kilometer und wird auf ein Alter von mindestens 4500 Jahren geschätzt: ein Seegras-Teppich in Australien. Forscher glauben, dass es sich dabei um die größte Pflanze der Welt handelt.

Quelle

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


  • lese ich Das Evangelium der Aale

Das Evangelium der Aale
  • schaue ich NOS4A2, Dandadan & Frieren (S2)


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Diese Seiten sind eine ewige Baustelle!

Letztes Update 08.05.2026

Über mich

^^^^^^^^^^^^^

Stichpunkte

^^^^^^^^^^^^^

  • Aka (Marj)Abalone, Abaleska, Mirdath, Saltica, wartezimmer, et. al.

  • Seit 06-1999 glücklich vergeben, + famosem Stiefsohn

  • 2 Katzen, Jack & Oona // Kater Nico (* 2007(?) / ✝ 24.08.2023)

  • spielo-, musiko-, filmo-, biblio- und insektophil

  • Game-Messi

  • F31.8 / F40.01, F40.1

Interessen

^^^^^^^^^^^^^

Abalone - Warum nenne ich mich so?

^^^^^^^^^^^^^

Marjabalone

Benannt nach Haliotis sp., eine Meeresschnecken-Gattung.

Ich hatte als Kind in einem Tier-Buch über sie gelesen, dass sie

  • so fest auf dem Untergrund sitzt, dass man sie mit einem Messer kaum lösen kann

  • viel Perlmutt bildet

  • schöne Perlen produziert

  • bzw. ihr Fußmuskel als Delikatesse gilt

Als ich mir bei meiner ersten Berührung mit dem Internet ein Pseudonym suchen musste, fiel sie mir wieder ein - und ich interpretierte ihre Eigenschaften als “sehr verschlossen, aber mit einem schönen Inneren” 😳. Seit Anfang 1999 prangt sie auch auf meinem rechten Oberarm. Ich bin Abalone, und Abalone ist ich.

Jack & Oona

^^^^^^^^^^^^^

Am 17. April 2024 landete am Frankfurter Flughafen ein Flieger aus Zypern (dem griechischen Teil) mit mehreren vierpfotigen Passagieren. Zwei von ihnen wollten zu uns, das hatten sie mir wochenlang telepathisch mitgeteilt. Aber nochmal zurück…Ende August 2023 war unser geliebter Kater Nico von uns gegangen. Ein paar Wochen später wuchs allmählich wieder der Wunsch, etwas Maunziges in unser Heim zu holen. Ich stöberte auf den Seiten der hiesigen Tierheime, landete aber auch auf exotischeren Seiten. Bis mir schließlich ein Foto ins Auge fiel, das mich die nächsten Wochen nicht mehr los ließ:

Jack & Oona

Schließlich zeigte ich es auch R. und sagte ihm, dass die 2 zwar auf Zypern sitzen, sie mir aber seit ich sie gesehen habe immer durch den Kopf geisterten. “Dann sollen sie’s wohl sein!” sprach er und so nahm ich Kontakt zur Vermittlerin auf. Einige Gespräche, Formulare und eine Video-Führung durch unsere Wohnung später war alles unter Dach und Fach.

Und am 17.04. landeten sie schließlich auf unserem Rücksitz.

Jack & Oona

Damals hießen sie noch Bovi und Joey, R. hatte sich für Oona ('Una') und Jack entschieden.
Es handelt sich um Mama und Sohn.


Zum Thema Zypern:
Ja, auch hier leiden Katzen und warten auf ein Zuhause. Und ich habe mich ja auch in unserer Gegend umgeschaut.
Aber wenn man ein Tier sieht, in seine Augen schaut und WEIß “Das ist es!”, dann ist mir ehrlich gesagt der Herkunftsort egal.
Und: den Katzen ist es sowieso egal, woher sie kommen, sie freuen sich einfach, dass sie jetzt so ein tolles, neues Leben führen dürfen.

Oona (* ~ Mitte 2021)

^^^^^^^^^^^^^

Oona war, als man sie fand, völlig abgemagert und hatte keine Milch mehr für ihre Kleinen (Jack hat noch eine Schwester). Daher ist sie sehr verfressen und mittlerweile eine kleine Kugel, zumal auch ihr Fell wieder schön lang ist 🙃

Kurz vor der Abreise wurde sie noch kahlgeschoren :-p (links: Zypern, rechts: Tag 1 bei uns)

Jack (* ~ Mitte 2022, ihr Sohn)

^^^^^^^^^^^^^

Jack & Oona

Kurz nach der Ankunft, versteckt in meiner Bastelecke. Als sie ankamen, war er total verdreckt. Da wir ihn nicht gleich durch ein Bad traumatisieren wollten, ließen wir ihn so laufen und schon nach wenigen Tagen sah er viel besser aus.

Jack ging es Anfang 2025 nicht gut, seine Blutwerte waren im Keller (genauere Schilderung). Diagnose: FeLV-positiv. Mittlerweile geht's ihm wieder gut.
Da er und Oona so dicht aufeinander hocken, wird Oona sicherlich auch FeLV+ sein.
Aber sie sind sowieso Wohnungskatzen, von daher leben sie hier ihr Leben und das, solange es eben gut geht🙂

Jack & Oona Galerie

^^^^^^^^^^^^^

Jacks Krankheitsverlauf

^^^^^^^^^^^^^

Ungefähr im März 2025 fing Jack an, unsere Badewanne abzulecken, also die Emaille, mehrmals täglich. Er war nicht mehr so spielig wie sonst und fraß weniger. Bei der Suche im Netz stießen wir auf eine Katze, die die Fliesen auf dem Balkon abgelegt hat, und bei ihr wurde eine starke Anämie festgestellt. Also bin ich mit Jack zum Arzt gegangen, und siehe da, die Werte waren weit unten im Keller 🫤Es stellte sich heraus, dass er FeLV+ ist, und wir begannen mit der Gabe von Cortison-Tabletten.Ich zitiere eine Nachricht an den Tierschutz, über den wir die beiden Katzen zu uns geholt hatten:

"Jack ist ein wahrer Sonnenschein, er macht alles mit und lässt sich auch anstandslos Tabletten in den Rachen werfen ;-) Heute war ich also wieder bei der TÄ, und das Labor hat bestätigt: Jack ist FeLV-positiv. Soweit zur absolut bescheidenen Nachricht. Bei der Blutentnahme sah sie aber schon, dass es dicker war, und die Werte zeigten: er hat ordentlich frische Blutzellen gebildet und auch sein Hämatokrit-Wert ist gestiegen. Er liegt zwar noch unter 30 (da beginnt der Normalbereich), aber ist auf dem Weg nach oben. Donnerstag wird ihm nochmal Blut abgenommen. Mit der Cortison-Dosis gehen wir etwas runter, auf 2,5 Tabletten/Tag - hab mir mal eben die Packung geschnappt, das Präparat heisst Prednisolon und die Dosis pro Pille beträgt 5mg.

Mal von den ganzen Werten abgesehen: Jack ist tagsüber wieder bei uns und seiner Mama, er isst wieder gut und er bewegt sich mehr. Das ist wunderbar :-D

Hoffen wir mal, dass seine Werte sich auch mit geringerer Dosis weiter steigern werden und wir vielleicht das Glück haben, das Cortison irgendwann ganz absetzen zu können. Aber auch wenn es auf eine Dauer-Medikation hinausläuft, dann ist es eben so.

Tja, nun steht noch der Klotz im Raum, dass Oona höchstwahrscheinlich auch FeLV+ ist. Sie schlecken sich gegenseitig ab, spielen miteinander, essen aus den gleichen Näpfen, benutzen die gleichen Klos … Ich werde nächsten Donnerstag mit ihr zur TÄ fahren, um alles abzuklären.
Wir erheben auf keinen Fall Vorwürfe, uns war klar, dass wir uns Streuner ins Haus holen und dass sowas immer risikobehaftet ist.
Sie sind FeLV+, damit finden wir uns ab und wir werden sie jetzt immer gut im Auge behalten! Ansonsten hoffen wir einfach, dass wir noch viele schöne Stunden mit ihnen haben werden <3"

Da Oona keine Symptome zeigt, habe ich sie bisher doch noch nicht dem Stress eines Arztbesuchs ausgesetzt. Jack scheint wieder ganz gut beieinander zu sein, mit einer halben Tablette am Tag.Stand: Juni 2025

Oona ist weiterhin symptomfrei, Jack schwächelt ab und an, dann steuern wir mit Cortison dagegen.Stand: April 2026

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


  • lese ich Das Evangelium der Aale

Das Evangelium der Aale
  • schaue ich NOS4A2, Dandadan & Frieren (S2)


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Diese Seiten sind eine ewige Baustelle!

Letztes Update 08.05.2026

Misc (Verschiedenes)

^^^^^^^^^^^^^

Heute habe ich im Internet gelernt,...

^^^^^^^^^^^^^

Die Überschrift ist meinem Haus-und-Hof-Forum ubertopic (ehem. Supertopic, ehem. Spotleid, um die Jahrtausendwende herum entstanden) entliehen. Eine Verlinkung ist sinnlos, da nur registrierte Nutzer dort was sehen. Und wir sind ein elitärer Haufen, invite only 😑

Ein wildes Sammelsurium aus Links und Textfragmenten, die mir im Netz untergekommen sind und die ich aus irgendeinem Grund (be)merkenswert fand.

wie ChatGPT ein Bild mit json beschreibt und dies als Grundlage für die Bildgenerierung genutzt werden kann:

Gib mir das advanced json context profile

Die e-Epithese ist nämlich überhaupt nicht neu, sondern ein alter Hut: Im Frühneuhochdeutschen (1350-1650) ließ sie sich bei ganz vielen Verben beobachten: ich sahe, ich flohe, es geschahe… Tatsächlich machten diese Formen zeitweise 50 % der Verwendungen von 1. und 3. Singular im Präteritum aus. Von wegen seltene Form! Die e-Epithese wurde aber im Zuge der Standardisierung wieder zurückgenommen: Im Frühneuhochdeutschen bildete sich langsam eine Standardversion des Deutschen aus, die dann auch in Wörterbüchern vermerkt und bei der genau festgelegt wurde, was dazu gehört und was nicht.


dass Eulenküken im Liegen schlafen, weil ihr Kopf zu schwer ist:

So ist der kleinste achtdimensionale Würfel, der eine achtdimensionale Kugel umhüllt, zu 98 Prozent mit Leerraum gefüllt – im dreidimensionalen Raum sind es lediglich 47 Prozent.


wie schön eine Bar in Pompeji ausgesehen hat:

Maus Wiederbelebung

‚Irgendetwas lenkt meine Gedanken und dieser Gedanke lenkt meine Hand‘

Ich hab' geschrieben - Torch

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • lese ich Das Evangelium der Aale

Das Evangelium der Aale

Updates

^^^^^^^^^^^^^

Letztes Update

Geschriebenes

^^^^^^^^^^^^^

Eigene Lyrik

^^^^^^^^^^^^^

Ende der 90er, Anfang 2000 begann ich, mein Erlebtes und meine Gedanken in Gedichtform zu äußern. Daraus erwuchs eine kleine Gemeinschaft und die Plattform Die Poetisten. Aber irgendwann war wohl alles gesagt, oder die Depressionen begannen allmählich, mich zu lähmen – keine Ahnung. Auf jeden Fall zog ich mich langsam zurück und damit starb leider auch diese kleine, feine Truppe an Poeten …


Fremde Texte

^^^^^^^^^^^^^

Ein Platz zur Archivierung meiner liebsten Gedichte, Kurzgeschichten, Zitate und Songtexte. Ich werde mich bemühen, auch immer den Urheber zu benennen. Aber grundsätzlich gilt: alles, was hier landet, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.


Lyrik

Shorts / Zitate

Songtexte

  • Are friends electric?

  • Die Wahrheit

  • Du darfst nicht vergessen zu essen

  • Ich hab' geschrieben

  • Immer wieder eine Lanze werfen

  • Leb so, dass es alle wissen wollen

  • Requiem pour un con

  • Themenläden

Eigene Lyrik

^^^^^^^^^^^^^

Alle Gedichte auf dieser Seite stammen - sofern nicht anders gekennzeichnet - aus der Feder von Marja Biecker
und sind lizensiert. Die Verwendung ist erlaubt, aber nur unter Nennung der jeweiligen Credits und Einhaltung der Lizenz.

Anschauung

Der Fuß steigt aus dem Bett
und tritt hinein ins Chaos.


Dies muss ein Grübler sein.


Denn nur, wer sich das Denken spart,
hält Ordnung für das Leben.


Verfasst: 2000-09-08


Anschauung © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Arschtritt

Wie spät ist es?
Es ist Bastardzeit!
Ich suche meine
Zahnbürste
und finde doch nur
Borsten.
Wo soll das enden?
Am Cembalo, mein Freund —
und dann hau’n wir in die Tasten!
Schwarz und weiß,
laut und leis‘,
und dazwischen —
Mittelmäßigkeit.
Also ab mit den Haaren
und ins Becken gespuckt —
auf dass der Abfluss
das Leben schluckt.
Ja!
Ich lebe!
Verdammt!


Die Worte fließen!


Verfasst: 2000-10-22


Arschtritt © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Böses Tier

Er kotzt.
Ein Hund –
denkt sie
Ein Hund
und gar
nicht artig
Nimmt Zeitung
sie und
krallt ins
Haar die
kalte Hand
zieht nieder
Kopf von
kotzend Tier
die Nase
rein ins
fleischig Nasse
tiefer tunken
und von
hinten klatscht
die Zeitung


böses Tier


Verfasst: 2002


Böses Tier © 2002 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Butterbrote

Ich kann dich
nicht sehen –
ich komme auch
nicht wieder,
da du nie meine
Hand gehalten hast,
wenn wir schweigend
Butter auf die
Brote schmierten.


Es gibt einen Ort,
an den die merkwürdigen
Menschen gehen –
dort werde ich anklopfen
und sehen,
ob sie mir neuen
Saft in die Adern
pressen können –
oh Glückseligkeit!


Bis es soweit ist,
bleibe ich auf der
Bettkante sitzen
und erwarte
die Ankunft
des Heute.


Verfasst: 2001


Butterbrote © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Chronische Amnesie

Auf dem Weg zur Brille
streifst du die Geldbörse
und kannst eine Kollision
mit dem Wohnungschlüssel
gerade noch vermeiden.


Dann stehst du im Zimmer.


»Wo sind bloß wieder
Brille
Geldbörse
Wohnungsschlüssel?«


Doch, doch, ich glaube an ein Morgen.


Verfasst: 2000-09-03


Chronische Amnesie © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Der See

„Der See“, so sagt ein alter Mann,
„singt mir die schönsten Lieder.
Wie meine erste Lieb‘ begann
geschmückt in Sehnsuchtsflieder –


küssenaß die Lippen lachten,
ins Gras versanken, liebestoll –
sie Seelenwunder gar vollbrachten,
langsam ihr der Bauch anschwoll.


Ach!-
Ich sehne nach dem Gestern-Kraut,
die Seele hält’s benommen…
wurd‘ mir im Kindbett doch die Braut
an Gottes Seit‘ genommen.


Der See singt mir die schönsten Lieder,
verzaubert mich für Stunden.
Der Ort bringt mir mein Liebchen wieder
und läßt mein Herz gesunden.“


Verfasst: 2002-11-01


Der See © 2002 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Der Wunsch

Honigfieber
befällt nackte Haut
Spinnwebenhaare
sind längst ergraut
und Eintagshornissen erblinden


Blaustichwunden
sprechen im Chor
Vorgartensteine
blicken empor
können Eiszeitkälte empfinden


Wasbleibtfrüchte
küssen den Wind
Endzeitkreaturen
möchten geschwind
im Mondenwasser entschwinden


Verfasst: 2001-09-05


Der Wunsch © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist deshalb so schwierig, weil wir mehreren Zwecken dienen

Das Buch, welches sich selber las,
war von sich selbst so fasziniert,
dass es die Buchstützen bat,
es von den anderen zu trennen.
Es brauche Ruhe, erklärte es,
und könne sich nicht mehr um das
alltägliche Geschwätz der anderen kümmern.
Die Zeit verging,
und es studierte
Vers für Vers
und
Wort für Wort
die Schwere seines Seins.
Es hatte gerade sich selbst gefunden
und wollte es froh den anderen verkünden-
da nahm der alte Mann
das Buch aus dem Regal
und
warf
es
in
den
Ofen.
Ihm war so kalt.


Verfasst: 2000-09-03


Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist deshalb so schwierig, weil wir mehreren Zwecken dienen © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Eine Ahnung

Gestern war mir
als ereilt' mich
- ja doch! So muss es gewesen sein! -
eine große
unbestimmte
Ahnung von der Wirklichkeit.
Hier lief einer,
dort ein and'rer,
beide auf dem gleichen Pfad -
doch das Ziel,
das sie erreichen,
wird ganz unterschiedlich sein.
Allerorten
wird gepriesen:
Einigkeit macht uns erst stark!
Doch im Inner'n
lebt ein jeder
Mensch in tiefer Einsamkeit.
Gestern war mir
als ereilt' mich
- gewiss, so wird's gewesen sein -
eine große
unbestimmte
Ahnung von der Wirklichkeit.


Verfasst: 2000-09-07


Eine Ahnung © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Einer kam

Einer kam
und nahm
was ihm schon längst gehörte
Einer kam
und deutete
was in die Wände meines Körpers
gemeißelt stand
Einer kam
und ergriff mich
griff in mich
und entriss mir mein Herz
zerriss es und las in ihm
Er sprach von
Liebe und Erfüllung
von Sex und Verdammnis
von Tod und Erlösung
von Gott und der Welt
Dann schwieg er
dann rieb er
die Hände
und forderte Lohn
Einer kam
und ging
mit einer Schüssel
voll Dreck.


Verfasst: 2001-03-18


Einer kam © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Ereignislosigkeit

Ich lag auf dem Sofa und trank mein Bier,
während meine Ohren düsterer Musik lauschten.
WAVE – irgendwie ein bißchen krank,
aber auch diese Musik versucht nur,
einen Sinn zu finden.
Jetzt wär’s an der Zeit,
einen alten Namen zu nennen –
einfach, weil’s gut ankommt…
es macht was her.
Meine Sinne waren entrückt
wie die beim alten Baudelaire –
passt das? Egal – wer achtet schon darauf?
Namen nennen + Bier trinken =
etwas auf dem Kasten haben…
Die Familienfotos an der Wand,
gleichgültig wie eh und je –
die Wäsche muss schließlich ICH waschen.
Da entschloss sich die Erde plötzlich,
mal aus der Rolle zu fallen.
‚Ich hab Bock auf was Neues –
let’s move to outer spaces!‘
Ich dachte: ‚Hey, cool, Baby – ich bin bereit!‘
Die Stimmung war lässig, bis sie bemerkte,
dass ihr jemand einen Strich
durch die Rechnung machen wollte.
Sie wusste es nicht besser, also schrie sie zornig:
‚Fick Dich, Sonne, Du aufgedunsene Kuh –
kannst das Alleinsein wohl nicht ertragen?
Wo bleibt meine Individualität?
Irgendwann zahl ich Dir alles heim!‘
‚Scheiße‘, ging’s mir durch’s Hirn,
‚jetzt passiert wieder nichts.‘
‚Hey, Kleine‘, altklugte ich,
‚in 5 Milliarden Jahren wird dir
die fette Kuh aber mächtig einheizen!‘
‚Ach, halt’s Maul.‘ war die Antwort.
Ich lag auf dem Sofa,
und war irgendwie deprimiert.


Verfasst: 2000-02-18


Ereignislosigkeit © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Erklärung

Auch wenn vereinzelt
Tränen unter blauen Decken fließen
Falten meine Stirn in Muster legen
und mein Mund nur traurig atmet
so ist dies nichts gegen
dieses Glücksgefühl, das absolut
und unumstößlich herzgefestigt
unertastbar seelgebunden
jetzt und immer für dich wallt


Verfasst: 2000-09-08


Erklärung © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Geist

Dein Geist ist schillernd
als bewege er sich zwischen
Tausenden von Fischen,
auf deren Haut das Sonnenlicht sich spiegelt –
ich tauche hinab (so blau…)
ich folge dir (so hell…)
fasziniert von deiner Eleganz –
plötzlich finde ich mich neben dir
plötzlich finde ich mich
plötzlich finde
ich dich –
licht…
ich sterbe,
um mit dir neu zu erwachen


Verfasst: 1999-10-26


Geist © 1999 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Germaine

Wundersame Germaine
reißt ihre Augen aus
öffnet ihren Busen
reißt ihren Busen aus
und öffnet ihre Augen


Oh wundersame Germaine
was wirst du finden?


Verfasst: 2002-11-16


Germain © 2002 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Glückliches Schicksal

Wenn ihr erwacht
dann der eine mehr
als der andere
und was der eine
als leichte Zwischentöne vernimmt
ist für den anderen ein lauer Sommerwind
Sie lacht dir
ihr Elend ins Gesicht
und du kochst ihr Götterspeise –
grün, weil Hoffnung doch
am besten schmeckt
Was am Abend bleibt
ist eine Note aus Hohn
und Unverständigung
die euch umschlingt
wie ein reines A –
unzertrennlich


Verfasst: 2002-05-18


Glückliches Schicksal © 2002 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Hausnummer 10, 3. Stock, letzte Tür

Da ist eine Straße
und da ist ein Haus
und in dem Haus
liegt eine Wunde
fleischig, blutig
mit Knopfaugen
und kleinen Pfoten
Kanalgestank
im Lebensmuskel
der noch zuckt


leblos
und unbemerkt


Verfasst: 2002-11-16


Hausnummer 10, 3. Stock, letzte Tür © 2002 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Ill communications

Schreibe mir doch
Gedanken auf den Tisch
dann zeichne ein Quadrat herum
und sage:
„So einfach ist das.“


Dann schreibe ich dir
Quadrate auf den Tisch
und zeichne Gedanken drum herum
und sage:
„Es ist alles so kompliziert.“


Verfasst: 2000-09-03


Ill communications © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Katharsis

In dem Moment, als seine Augen brachen, entwich seinen Lippen ein entzücktes ‚Ooooohhhhh!‘ - es klang so herzrührend fröhlich-erstaunt!

Mein Blick folgte diesem Laut, welcher sich spiralförmig gen Himmel schraubte und allmählich goldschimmernde Flügel entfaltete, bezaubernd.
Er flog über Kuh-bespickte grüne Wiesen, atmete ihren Saft und sang mit den Fliegen ein Sommerlied der Freude.

Im Bach benetzte er seine Flügel mit dem kalten Nass und liess mich wonnig glucksen - mir war nach Herumkugeln am Wümmestrand und Wolkenschafe-Zählen.

Der Laut verneigte sich tief vor einem Regenwurm und liebkoste einen Weidenbaum. Das Blätterrauschen machte mich ganz trunken und mir war, als würd’ ich fliegen - mit dem Laut an eisschleckenden Kindermündern vorbei, ins süße Fleisch reifer Sonnenkirschen eintauchend und im Meer unbekümmert tanzender Rittersporne ertrinkend.

Er ließ mich am Grund zurück und schwang sich wieder auf, um sich mit einem Zitronenfalter im Walzertakt zu wiegen.

Die ich einst nur Augen war, wurde nur noch Herz.

Und fand mich wieder neben jenem, dessen Augen gebrochen waren. Der Laut senkte sich nun auf meine Lippen, welche ihn sogleich wieder in die Welt schleuderten.

Ich küsste den Gebrochenen ein letztes Mal.


Verfasst: nicht mehr bekannt :(


Katharsis © ? von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Kreise auf dem Asphalt

Wie Kreise auf dem Asphalt
zeichnen sich ihre Gedanken
auf ihren Lippen ab
und ihr Mund wird Verheißung
Doch sobald sie ihn öffnet
legt jeder Augenblick
seinen Finger auf ihn —
und lässt sie sprachlos zurück


Verfasst: 2001-05-13


Kreise auf dem Asphalt © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Laut

Du bist so laut –
alles an Dir schreit!
Hörst Du nicht auch
wie unaufhörlich Deine
Synapsen zischen
Nervenbahnen brummen
Adern quietschen
Säfte blubbern
Organe glucksen
Muskelfasern schnarren
Knochen knarzen
Augäpfel schmatzen
Nägel knacken?
Vielleicht bist du mir
deshalb so unsympathisch.


Verfasst: 2001


Laut © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Morgens

Farbgetränkte Schattenwelt
Glanz-Visionen steigen auf
Grandios und still-gestählt
Fließen sie im Weltenlauf


Zeit verrinnt fast unbemerkt
Leise summt ein Lied in mir
Derart illusionsgestärkt
Warte ich am Seelenpier


Wildes Bäumen der Gefühle
Melodie des frühen Lachens
Sehn‘ Dich nach der Morgenkühle
Spür‘ die Kraft des Neuerwachens


Verfasst: 2000-07-06


Morgens © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Sanftmuttrümmerfelder

In Blei gegossen, giftig und schwer | schleichen Raubtiergebeine durch Sanftmuttrümmerfelder | Er dachte, er hätte es zu seinen Gunsten gewendet | dabei hat er es verschwendet, von Oberflächlichkeit geblendet | sein Leben, das solariengebräunt von goldeneren Zeiten träumt | In Blei gegossen, giftig und schwer | schleichen Raubtiergebeine durch Sanftmuttrümmerfelder | Sie sitzt vor dem Klo, hat den Wohlstand ausgekotzt | weil kranke Gene ihre Synapsen sitzblockieren | und von Idealen philosophieren, die vor der Logik kollabieren | Sieben Länder südlich, einen Kontinent entfernt | stellt man nicht die Frage, hat man nicht die Qual der Wahl | hyperschlank gilt nicht als chique, ist nicht Ausdruck der Kritik | an den dominanten Formen der Lebensführungsnormen | Könnten sie dort auch nur einen Bruchteil unseres Standards erleben | wär es wie ein Freifahrtticket in das ewige Leben | In Blei gegossen, giftig und schwer | schleichen Raubtiergebeine durch Sanftmuttrümmerfelder | Letzte Woche im Café lamentiertest du:“He!“ | Was ist das für eine Welt, in der Gemeinschaft nicht mehr zählt? | Anonym zu sein – allein – das soll der Sinn des Lebens sein? | Ihr lauft doch alle blind durch die Gegend, keinerlei Interesse hegend | was um euch herum geschieht – wer mit euch durchs Leben zieht | Ich dagegen nehme Anteil, geb mich nicht dem Anschein hin | Heute abend, wie fast täglich, geh ich kurz zur Nachbarin.“ | „Meinst du etwa Frau von Roth? Die ist seit sechs Wochen tot…“ | In Blei gegossen, giftig und schwer | schleichen Raubtiergebeine durch Sanftmuttrümmerfelder


Verfasst: 2000-03-13


Sanftmuttrümmerfelder © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Science fiction Jazz

Hüpf von der vier
über die eins
(Spannung)
gleich auf die zwei
Füge Zwischenschritte
(tippel, tippel, tippel)
ein
und gelange wieder
zur Absprungstelle
Lebensgroove
Setz ziellos das Highhat
(zing/tippel, zing/tippel, tippel, zing)
Farbnuancen gleich
Klecks hier, Klecks dort
Auflockerung des Systems
Hüpfe
Schwebe
Fliege
getragen von
sphärischen Klängen
aus der Hammond-Orgel
Co-Musiker kommen
und gehen
Combofluss
Dann und wann
treten Snaredrums
in Deinen Hintern
Drill, in Maßen,
schadet nicht
Aber meide gleichförmige
Notenverteilung
und am Ende
bleibt nur ein Fazit:
„Das war eine coole Session!“


Verfasst: 2000-05-04


Science fiction Jazz © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Seelenfäulnis

Ich habe Pickel an den unmöglichsten Stellen | werden wohl Probleme sein, die eitrig aufquellen | Beulen – Keulen meiner verunstalteten Seele | Ich breche sie auf und zu meinem Vergnügen quäle | ich die voyeuristische Welt mit dem, was sich schon so lange darin aufhält | Was ich zu sagen habe, kann niemand verstehen | schließlich musste ich den Weg zur Erkenntnis alleine gehen | Trotzdem schrei’ ich mein Leiden laut hinaus, okay? | Ich filter mein Leben auch gerne mal mit OCB | zeichne es hart, schärf die Konturen | und folge mir selbst auf tief verdrängten Spuren | Fühlst Du den Glibber, riechst Du das Elend? | Atme den Schwefel, der mir aus dem Mund rinnt | Dies nicht zu erleben ist ein echtes Versäumnis | Welt, ergötz Dich an meiner persönlichen Seelenfäulnis | Dass ich ein Narzisst bin, ist mir bewusst | Aber das ist der Acker, auf dem Eure Bewunderung fußt | Ich nenn’ mich Prophet, setz mich auf meinen Thron | und Ihr reagiert genau nach meiner Kalkulation | Ich erzähl Euch, wie das Leben wirklich ist | dass es mich in meiner Einsamkeit völlig vergisst | Ich spreche von Schmerzen, vergewaltige Eure Herzen | will es mir mit Eurer Harmoniebedürftigkeit nicht verscherzen | bettle um Hilfe, um Beistand und Rat | dabei habe ich schon längst meine Lösung parat | Warum mein Leid vergessen? Schließlich seid Ihr darauf versessen | meinen Kopf in Euren warmen Mutterschoß zu pressen | und mir zu sagen: „Du hast recht – doch nicht alles ist schlecht!“ | Echt? Mein Gott, was für eine Weitsicht! Wie lang suchtet ihr nach dieser Einsicht? | Ihr fühlt Euch wie die größten Weisen in der Geschichte | und wartet sehnsüchtig auf weitere Gedichte | die Euch berühren und heftigst Euer Mitleid entfachen | Ich dreh mich um und kann nur eines – lauthals lachen … | Fühlst Du den Glibber, riechst Du das Elend? | Atme den Schwefel, der mir aus dem Mund rinnt | Dies nicht zu erleben ist ein echtes Versäumnis | Welt, ergötz Dich an meiner persönlichen Seelenfäulnis


Verfasst: 2000-03-30


Seelenfäulnis © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Suchtsüchtig

Dry Gin
rinn
in
meinen Sinn
(sinnlos)
Los
betäub
bestäub
beraub mich
meines Bewusstseins
(bewusstlos)
Los
verführ
berühr
mein Gespür
— zeig mir die Tür
in eine andere Wahrheit
(Daseinsfrage)
Du Plage
ich verzage —
und versage…
Bewusstseinserweiterung?
Nicht hier
nicht in mir
nicht mit dir
(Schluss)
Ein letzter Kuss
ab in den Abfluss —
ans Meer einen Gruß
Adios Genuss
(Eigene Regie – wie?)
Ironie?
Salut Sherry
mon chéri —
zeig mir deine
Philosophie!
Genie?
Geh nie…


Suchtsüchtig


Verfasst: 2000-02-01


Suchtsüchtig © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Tempestas

Ein Zucken kitzelt den Himmel wieder und wieder
Tropfen in Scharen begatten die Erde
Während die Luft ganz gegen ihre Art
kraftgewaltig gegen Bäume wirkt
Krachen – weil ein Riese seinen Arm verliert
Krachen – weil die Welt vor Spannung schreit
Und wir rennen durch die Straßen und
nehmen das Chaos in die Hand und in uns auf
und Augen brennen und funkeln


Verfasst: 2000-09-07


Tempestas © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Treib-Gut

Der Stein der Weisen schweigt
unerreichbar fern in tiefsten Wassern
und kein bebendes Bitten,
kein sehnsüchtiges Zittern
meines kochenden Blutes
wird ihn emporschleudern,
anziehen an mich.


So sinke ich zurück in die Fluten –
und mein Auge erschaut,
mein Geist ergreift,
wohin der Strom mich treibt.


Am Ende trifft mich Staunen.


Verfasst: 2000-11-11


Treib-Gut © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

U-Bahn-Station

Aus Platzmangel entsteht Chaos
und der Magen erzählt wundersame Geschichten
Königreiche aus Unverdautem
Knochenreinigende Flüsse weisen
dem aufgeweichten Ritter
den Weg in ein felsversprengtes Land
Da wartet keine Prinzessin
Da gibt es nur schlechte Luft
und ab und zu einen Regen
herzerweichend und hautzersetzend
sturmgepeitscht in den Boden stürzend
Irgendwo wartet ein Ziegenbock
mit Bart und auf zwei Beinen
die Arme ausgebreitet zur Begrüßung
und seine Knopfaugen stechen
ein Bergwerk ins Gewissen
Was die Loren fördern, läßt jeden stürzen
in den Schlamm – und versinken
Das ist erst der Anfang


Verfasst: 2002-06-20


U-Bahn-Station © 2002 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Waagschalen

Am Anfang des Monats
haben wir fünf Tüten
prall von Leben.
Die nächsten Wochen
wird’s nur eine sein.
Und doch hat dieser Unterschied
an Menge keinen Einfluss
auf das,
was diese
Tüten nähren:
mein Glück
mit dir.


Verfasst: 2000-09-03


Waagschalen © 2000 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Walrösser am Strand

Du hast sie gesehen
ihr Körper mond-nackt
Du hast sie gespürt
ihre Worte eisvogel-nass
Man tauscht Telefonnummern
doch du verlierst sie sofort
wie du alles verlieren wirst
weil die Walrösser am Strand
noch nicht fortgegangen sind
und ein Kupferblick
huscht über das Land


Verfasst: 2001-05-13


Walrösser am Strand © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Wie so oft

„Gespräche sind das A und O!“
sagt sie — und leert ihr Weinglas
Mein Blick sieht sie an
und fragt sich, wie so oft,
warum es im Schrank
nach Gardenien duftet?
Vielleicht verfing sich ein Hauch
des vergangenen Sommers in ihm —
und plaudert dort mit meinen Erinnerungen
über die Flüchtigkeit eines Moments?
Sie schaut mich an und murmelt:
„Ich verstehe dich.“
Wie so oft…


Verfasst: 2001-05-14


Wie so oft © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Zwischensequenz

„Atempause gibt es nicht. Auf der Straße, die jeder liebt und jeder hasst, ist Stillstand Alltag und dennoch herrscht Stroboskop-Show-Emsigkeit. In 20 Jahren möchte ich lieber als Asche im Magen eines Fisches durch die Meere ziehen — oder wenigstens durch den Darmtrakt eines Wurms die Erde befruchten —, als weiterhin in dieser Daseinsform auf der Straße den Veits zu tanzen. Aber wie gesagt, erst in 20 Jahren — damit ich dann noch ein selbstgefälliges Lächeln aufsetzen kann mit den Worten: „Seht ihr, ich hab’s ja gleich gesagt — es wird so kommen!“ (Weltpolitisch-tiefenphilosophisch-extremtheologisch und so, wie es da steht, zu verstehen.) Und dann folgt die Selbstauflösung.“


Verfasst: 2001-10-02


Zwischensequenz © 2001 von Marja Biecker ist lizensiert unter CC BY-NC-ND 4.0

Fremde Texte

^^^^^^^^^^^^^

Ein Platz zur Archivierung meiner liebsten Gedichte, Kurzgeschichten, Zitate und Songtexte.
Ich werde mich bemühen, auch immer den Urheber zu benennen.
Aber grundsätzlich gilt: alles, was hier landet, ist nicht auf meinem Mist gewachsen.

Lyrik

An Melinde

Nicht schäme dich / du saubere Melinde /
Daß deine zarte reinligkeit
Der feuchte mond verweist in eine binde /
Und dir den bunten einfluß dräut.
Der grosse belt hegt ebb‘ und flut /
Was wunder / wenns der mensch der kleine thut.


Die röthligkeit bei deinen bunten sachen
Hat niemahls deinen schooß versehrt.
Wie muscheln sich durch purpur theuer machen /
So macht dein schnecken-blut dich werth.
Wer liebt ein dinten-meer wohl nicht /
Weil man daraus corallen-zincken bricht?


Nur einmahl bringt das gantze jahr uns nelcken /
Dein blumen-busch bringts monatlich /
Dein rosen-strauch mag nicht verwelcken /
Sein dorn der hält bey dir nicht stich /
Denn was die sanfften blätter macht /
Das ist ein thau von der johannis-nacht.


Kanst du gleich nicht die lenden hurtig rühren /
Lobt man dich doch im stille stehn /
Der augenblau wird leichtlich sich verlieren /
Denn wirst du seyn noch eins so schön.
Man sammlet / spricht die gantze welt /
Viel besser frucht / wenn starcke blüte fällt.


Laß mich darum doch keine fasten halten /
Ein könig nimmt den schranck zwar ein /
Doch muß er fort / wann sich die wasser spalten /
Der geist muß ausgestossen seyn.
Man geht / wie iedermann bekandt /
Durchs rothe meer in das gelobte land.


Johann von Besser · 1654-1729

Der Staubbaum

Ein Staubbaum wächst
Ein Staubwald überall wo wir gegangen
Und diese Staubhand weh! rühr sie nicht an!


Rings um uns steigen Türme des Vergessens
Türme die nach innen fallen
Aber noch bestrahlt von deinem orangenen Licht!
Ein Staubvogel fliegt auf


Die Sage unsrer Liebe laß ich in Quarz verwahren
Das Gold unsrer Träume in einer Wüste vergraben
Der Staubwald wird immer dunkler
Weh! Rühr diese Staubrose nicht an!


Yvan Goll · 1891-1950

Dämmerung

Komm, ich will mich ausziehn!
Das Licht ist schon fort, und ich bin
meiner Kleider so müde.
Zieh mich aus, damit sie glauben
ich sei gestorben, denn nackt
schlaf ich die ganze Nacht,
während sie meinen Schlaf bewachen.
Denn morgen früh, ganz früh,
will ich mein Nackt ausziehen
und in einen Fluß gehn und mich baden,
während Kleid mit Kleide sie
für immer dann verwahren.
Komm, Tod, ich bin ein Kind
und will ausgezogen werden,
denn das Licht ist schon fort und ich
bin meiner Kleider so müde.


Manuel Altolaguirre · 1905-1959

Die Dämmerung

Ein dicker Junge spielt mit einem Teich.
Der Wind hat sich in einem Baum gefangen.
Der Himmel sieht verbummelt aus und bleich,
Als wäre ihm die Schminke ausgegangen.
Auf lange Krücken schief herabgebückt
Und schwatzend kriechen auf dem Feld zwei Lahme.
Ein blonder Dichter wird vielleicht verrückt.
Ein Pferdchen stolpert über eine Dame.
An einem Fenster klebt ein fetter Mann.
Ein Jüngling will ein weiches Weib besuchen.
Ein grauer Clown zieht sich die Stiefel an.
Ein Kinderwagen schreit und Hunde fluchen.


Alfred Lichtenstein · 1889-1914

Die Einsamkeit von zwei Milliarden Lichtjahren

Die Menschheit auf ihrer kleinen Kugel
geht schlafen, erhebt sich und arbeitet
und manchmal wünscht sie sich Gefährten auf dem Mars


Die Marsmenschen auf ihrer kleinen Kugel
was tun sie? ich weiß nicht
(ob sie schlafafen, rebeben und rabeiten?)
aber manchmal wünschen sie sich Gefährten auf der Erde
das steht völlig außer Zweifel


Die allgemeine Gravitation
das ist die Kraft der sich anziehenden Einsamkeiten


Das Weltall ist gekrümmt
darum streben alle zueinander


Das Weltall dehnt sich rasend schnell aus
darum sind wir alle ruhelos


In der Einsamkeit von zwei Milliarden Lichtjahren
mußte ich unversehends niesen


Tanikawa Shuntarō · 1931-

Elegie auf den toten Freund

Du kommst zurück zum Garten, unter meine Feige,
und deine Seele schwirrt im hohen
Gerüst der Blumen, so wie eine Biene,
die Wachs einsammelt für die Engelskerzen.
Du kommst zurück, da wo sich die Verliebten sehn,
zum Flüstern an den Fenstergittern.


Das Düster meines Blicks wird sich erheitern,
und deine Braut wird mit den Bienen streiten,
ob ihnen oder ihr dein Blut gehört.
Dein Herz jedoch, den Samt, der schon verknittert,
ruf mit der Habgier meiner Liebe ich
zu einem Feld von schaumigen Mandelblüten.


Beim Mandelbaum mit seinen Flügelseelen
aus Rosen wie von Rahm wart ich auf dich,
wir haben von so viel zu reden,
mein Freund, mein einziger! Du und ich!


Miguel Hernández · 1910-1942

Gesänge

I
O daß wir unsere Ururahnen wären.
Ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor.
Leben und Tod, Befruchten und Gebären
glitte aus unseren stummen Säften vor.
Ein Algenblatt oder ein Dünenhügel,
vom Wind Geformtes und nach unten schwer.
Schon ein Libellenkopf, ein Möwenflügel
wäre zu weit und litte schon zu sehr.


II
Verächtlich sind die Liebenden, die Spötter,
alles Verzweifeln, Sehnsucht, und wer hofft.
Wir sind so schmerzliche durchseuchte Götter
und dennoch denken wir des Gottes oft.
Die weiche Bucht. Die dunklen Wälderträume.
Die Sterne, schneeballblütengroß und schwer.
Die Panther springen lautlos durch die Bäume.
Alles ist Ufer. Ewig ruft das Meer –


Gottfried Benn · 1886-1956

Nachdenklich

Nachdenklich ist schwarz und weiß.
Es schmeckt wie ein gutes Brot mit einem alten Apfel.
Es sieht aus wie Sauerbraten mit süßer Sahne.
Es riecht wie frische Blumen, die den alten Kompost überwuchern.
Es hört sich an wie die Stille der Nacht.
Und fühlt sich an wie eine halb geschälte Kartoffel.


Dieses Gedicht schrieb ein unbekannter 11-Jähriger.

Oleander

Seinen Namen ritzte sie in die Rinde
und nah' beinander noch ihren,
damit sie ihn wiederfinde
im fremden Land des Oleander


Die Nacht sank regenbringend nieder
und Schatten spalten, was ohne Band
den Baum sah sie nie wieder
was müde war, das nahmen die Gewalten


R.W. · 29.05.2001

Seemannstreue

Nafikare necesse est.
Meine längste Braut war Alwine.
Ihrer blauen Augen Gelatine
Ist schon längst zerlaufen und verwest. –
Alwine sang so schön das Lied:
„Ein Jäger aus Kurpfalz“.


Wie Passatwind stand ihr der Humor.
– Sonntags morgens wurde sie bestattet
In der Heide, wo kein Bäumchen schattet,
Du auch ihre Unschuld einst verlor.


Donnerstags grub ich sie wieder aus.
Da kamen mir schon ihre Ohrlappen
So sonderbar vor.


Freitags grub ich sie wieder ein.
Niemand sah das in der stillen Heide. –
Montags wieder aus. Von ihrem Kleide,
Das man ihr ins Grab gegeben hatte,
Schnitt ich einer Handbreit gelber Seide,
Und die trägt mein Bruder als Krawatte. –
Gruslig wars: Bei dunklem oder feuchten
Wetter fing Alwine an zu leuchten.
Trotzdem parallel zu ihr verweilen
Wollt ich ewiglich und immerdar.
Bis sie schließlich an den weichen Teilen
Schon ganz anders und ganz flüssig war.


Aus. Ein. Aus; so grub ich viele Wochen.
Doch es hat zuletzt zu schlecht gerochen.
Und die Nase wurde blauer Saft,
Wo drin lange Fadenwürmer krochen. –
Nichts für ungut: Das war ekelhaft. –
Und zuletzt sind mir die schlüpfrigen Knochen
Ausgeglitten und in lauter Stücke zerbrochen.


Und so nahm ich Abschied von die Stücke.
Ging mit einem Schoner nach Iquique,
Ohne jemals wieder ihr Gebein
Auszugraben. Oder anzufassen.


Denn man soll die Toten schlafen lassen.


Joachim Ringelnatz · 1883-1934

Sieben Septillionen Jahre

Sieben Septillionen Jahre
zählte ich die Meilensteine am Rande der Milchstrasse.
Sie endeten nicht.
Myriaden von Aeonen
versank ich in die Wunder eines einzigen Thautröpfchens.
Es erschlossen sich immer neue.
Mein Herz erzitterte!
Selig ins Moos
streckte ich mich und wurde Erde.
Jetzt ranken Brombeeren
über mir,
auf einem sich wiegenden Schlehdornzweig
zwitschert ein Rotkehlchen.
Aus meiner Brust
springt fröhlich ein Quell,
aus meinem Schädel
wachsen Blumen.


Arno Holz · 1863-1929

Shorts / Zitate

Kleingeld für die Überfahrt

»Kleingeld«, sagte meine Tante, als ich den Obulus auf ihre Zunge legte. »Da, wo ich hingehe, brauche ich bestimmt mehr.«
Es war wirklich ganz wenig Geld. Sie sah genauso aus wie vor ein paar Stunden, nur atmete sie nicht mehr.
»Leb wohl, Tante«, sagte ich.
»Noch bin ich nicht fort!«, fuhr sie mich an. Ich stelle immer ihre Geduld auf die Probe. »In diesem Haus gibt es Zimmer, da habe ich noch nicht einmal die Tür geöffnet!«
Ich wußte nicht, was sie meinte. Unser Haus hat nur zwei Zimmer.
»Der Obulus schmeckt merkwürdig«, sagte sie nach langem Schweigen. »Wo hast du ihn her?«
Ich wollte ihr nicht sagen, daß es ein Talisman war, eine kupferne Ziermünze, kein Geld, obschon es so aussah. Ich hatte das Scheibchen ein Jahr oder noch länger in der Tasche getragen, seit dem Tag, als ich es am Tor zur Ziegelei fand. Ich hatte es natürlich saubergeputzt, aber meine Tante hatte eine empfindliche Zunge, und was sie schmeckte, war Hartschlamm, Hundekot, Ziegelstaub und mein Taschenfutter, dazu das Kupfer, wie trocken Blut. Ich tat so, als hätte ich ihre Frage nicht verstanden.
»Wundert mich, daß du ihn überhaupt hattest«, sagte meine Tante. »Soll mich erstaunen, wenn du nach einem Monat ohne mich noch einen Pfennig in der Tasche hast. Armes Ding!« Sie hätte geseufzt, wenn noch Atem in ihr gewesen wäre. Ich hatte nicht gewußt, daß sie sich noch nach ihrem Tod Sorgen um mich machen würde. Ich begann zu weinen.
»Das ist gut«, erklärte meine Tante befriedigt. »Mach das nur nicht zu lange. Ich gehe jetzt nicht weit. Ich will nur unbedingt herausfinden, in welches Zimmer diese Tür führt.«
Sie sah jünger aus, als sie aufstand, jünger als bei meiner Geburt. Sie ging leichtfüßig durch das Zimmer und öffnete eine Tür, von der ich nichts gewußt hatte.
Ich hörte sie mit erfreuter, überraschter Stimme sagen:
»Lila!« Lila war der Name ihrer Schwester, meiner Mutter, gewesen.
»Du meine Güte, Lila«, sagte meine Tante, »du hast hier doch nicht elf Jahre lang gewartet?«
Was meine Mutter sagte, konnte ich nicht hören.
»Es tut mir sehr leid, daß ich das Mädel alleinlassen muß«, sagte meine Tante. »Ich habe getan, was ich konnte, ich habe mein Bestes gegeben. Sie ist ein braves Ding. Aber was wird nun aus ihr werden!« Meine Tante weinte nie, und auch jetzt hatte sie keine Tränen, aber ihre Sorge um mich brachte mich aus Schrecken und Selbstmitleid von neuem zum Weinen.
Meine Mutter kam in Gestalt einer Florfliege aus dem neuen Zimmer und sah mich weinen. Tränen schmecken den Lebenden salzig, aber süß den Toten, und anfänglich gelüstet es sie nach Süßem. Das wußte ich damals noch nicht. Ich war nur heilfroh, meine Mutter bei mir zu haben, selbst als winzige Fliege. Die Freude war von Fliegengröße.
Das war alles, was von meiner Mutter im Haus geblieben war, und sie hatte bekommen, was sie wollte, also ging meine Tante weiter.


Das Zimmer, in das sie trat, war groß und ziemlich dunkel, erhellt nur durch ein Oberlicht, wie ein Lagerraum. Entlang einer Wand standen Spinnrocken voll gesponnenem Flachs in einer Reihe, und dort, wo das Licht durch das Dachfenster hereinfiel, war ein Webstuhl. Meine Tante war ihr ganzes Leben lang eine tüchtige Spinnerin und Weberin gewesen, und die Knäuel aus dünnen, gleichmäßigen Fäden, so fein gesponnen, wie nur sie selbst es je gekonnt hatte, verlockten sie sehr; der Webstuhl war angeschert, und dort lag das Schiffchen bereit. Aber die Leinweberei ist eine Kunst, die viel Sorgfalt verlangt. Wenn sie jetzt mit einem Leichentuch anfing, würde sie lange Zeit daran sitzen, und so sehr sie sich ein schönes Leichentuch wünschte, war sie nie eine Person gewesen, die eine Arbeit begann und sie dann unfertig liegen ließ. Daher kam es, daß sie sich weiter Sorgen darüber machte, was aus mir werden sollte. Sie hatte sich aber entschlossen, die Hausarbeit ungetan zu lassen (Hausarbeit wird ja niemals fertig), und räumte jetzt ein, daß sie das Anfertigen ihres Leichentuchs anderen Leuten übertragen mußte. Sie hoffte, mir wenigstens die Auswahl eines sauberen und gutgeflickten Tuchs überlassen zu können. Sie konnte aber nicht widerstehen, das Fadenende eines der Rocken zu ergreifen und ein Stück zwischen Daumen und Zeigefinger herauszuziehen, um den Faden auf Gleichmaß und Festigkeit zu prüfen, und als sie davonging, ließ sie den Faden zwischen ihren Fingern weiterlaufen.


Es war auch gut, daß sie das tat, weil der neue Raum auf einen Korridor hinausging, der viele Eingänge besaß, von denen jeder in andere Säle und Zimmer führte, ein Labyrinth, in dem sie sich ohne den Flachsfaden gewiß verirrt hätte.
Die Zimmer waren sauber, ein wenig staubig und unmöbliert. In einem der Räume fand meine Tante am Boden Spielzeug, ein hölzernes Pferd. Es war grob geschnitzt, die Vorderbeine in einem Stück, die Hinterbeine ebenso, gewissermaßen ein zweibeiniges Pferd mit runden, flachen Augen, das sie zu kennen glaubte, auch wenn sie sich ihrer Sache nicht sicher war.

In einem anderen langen, schmalen Raum standen viele unbenützte Küchengeräte und Töpfe auf einer Theke, zusammen mit drei Hornknöpfen in einer Reihe.
Am Ende eines langen Korridors, in den sie durch ein Aufschimmern oder eine Lichtspieglung am anderen Ende gelockt wurde, stand eine seltsame Maschine. Sie gehörte gewiß nicht zu den Dingen, die meine Tante schon einmal gesehen hatte. In einem kleinen Raum ohne Oberlicht hing ein starker, durchdringender Geruch in der Luft und füllte den Raum wie ein darin gefangenes Lebewesen aus. Meine Tante verließ dieses Zimmer ganz schnell, verstört.
Obwohl ihre Neugier angeregt worden war, weil sie in ihrem Haus alle diese unbekannten Räume gefunden hatte, vermittelten ihre Erkundungsgänge und die Stille ein Gefühl der Bedrückung und Unbehaglichkeit. Sie blieb kurz vor der Tür des Zimmers mit dem starken Geruch stehen, um einen Entschluß zu fassen. Das dauerte bei ihr nie lange. Sie ging an dem Faden zurück und spulte ihn mit jedem Schritt an den Fingern ihrer linken Hand auf. Dabei mußte man mehr aufpassen als beim Entrollen, und als sie den Blick von einem Fadengewirr löste, sah sie sich verwundert in einem Raum, durch den gekommen zu sein sie sich nicht entsann, obwohl sie ihn kaum hätte durchqueren können, ohne es zu merken, weil er sehr groß war. Die Wände waren aus einem wunderschönen, feinkörnigen Stein von hellgrauer Farbe, in den bestimmte Figuren, wie Astrologenzeichnungen der Sternbilder, und feine Linien, die Sterne oder Sterngruppen miteinander verbanden, in Golddraht eingelegt waren. Die Decke war hell und hoch, der Boden aus abgewetztem, dunklem Marmor. Wie eine Kirche, dachte meine Tante, aber nicht eine religiöse Kirche (das dachte sie jedenfalls). Die Muster an den Wänden glichen den Illustrationen in Lehrbüchern und der Raum selbst dem Lesesaal der riesigen Bibliothek in der Stadt; hier gab es keine Bücher, aber der Ort war majestätisch und von Ruhe erfüllt; er besaß eine gefaßte Stille, die für den Geist meiner Tante sehr angenehm war. Sie hatte das Gehen satt und beschloß, sich dort auszuruhen.
Sie setzte sich, da es keine Möbel gab, auf den Boden in der Ecke nah der Tür, zu welcher der Faden sie geführt hatte. Meine Tante hatte gern eine Wand im Rücken. Seit den Invasionen fühlte sie sich in offenem Gelände nicht wohl und blickte ständig über die Schulter. Aber wer kann mir jetzt noch etwas tun? dachte sie, als sie sich setzte. Genau weiß man es allerdings nie, sagte sie sich.
Die Linien aus Golddraht in den Wänden leiteten ihren Blick, während sie dasaß. Manche der Figuren, die sie bildeten, schienen ihr bekannt. Sie kam auf den Gedanken, daß diese Figuren oder Muster ein Schemaplan des Labyrinths waren, in dem sie sich befand - die Drähte stellten Gänge dar, die Sterne Zimmer; oder die Sterne mochten die Eingänge zu den Räumen sein, deren Wände nicht dargstellt waren. Sie konnte mit ziemlich großer Gewißheit den ersten Korridor zum Raum mit den Spinnrocken zurückverfolgen, aber auf der anderen Seite davon, wo der alte Teil unseres Hauses hätte sein sollen, setzten sich die Muster fort und hatten viel mehr Ähnlichkeit mit den vertrauten Sternbildern am Frühwinterhimmel. Sie war keineswegs sicher, den Plan wirklich zu verstehen, aber sie befaßte sich weiterhin damit und verfolgte in ihren Gedanken die Linien von Stern zu Stern, bis sie ihren Weg zu erkennen begann. Da stand sie auf und trat den Rückweg an, immer dem Flachsfaden nach, den sie durch die Finger gleiten ließ, bis sie zurückkam.


Da war ich, im selben Zimmer, und weinte immer noch. Meine Mutter war fort. Florfliegen warten Jahre, bis sie geboren werden, aber sie leben nur einen einzigen Tag. Die Leute des Leichenbestatters verabschiedeten sich gerade, und ich mußte mit ihnen fort, also ging meine Tante auch auf ihr Begräbnis, obwohl sie das Haus eigentlich nicht verlassen wollte. Sie wollte den Fadenknäuel mitnehmen, aber als sie die Schwelle überschritt, riß der Faden. Ich konnte sie halblaut schimpfen hören, wie sie es immer tat, wenn sie einen Faden abbriß oder Zucker verschüttete - »Verflixt!«, im Flüsterton.
Wir hatten beide nichts von dem Begräbnis. Meine Tante geriet in Panik, als man die Erde ins Grab zurückzuschaufeln begann. Sie rief laut: »Ich kann nicht atmen! Ich kann nicht atmen!« - was mich so erschreckte, daß ich glaubte, das hätte ich gesagt, ich sei am Ersticken. Ich stürzte hin. Die Leute mußten mir aufhelfen und mich nach Hause bringen. Ich war zwischen ihnen so verwirrt und schämte mich dermaßen, daß ich meine Tante aus den Augen verlor. Eine der Nachbarinnen, die früher nie besonders freundlich zu uns gewesen war, empfand Mitleid mit mir und behandelte mich mit großer Güte.Sie sprach so verständig zu mir, daß ich den Mut faßte, sie zu fragen: »Wo ist meine Tante? Wird sie zurückkommen?« Aber sie wußte es nicht und sagte nur Dinge, die mich trösten sollten. Ich bin nicht so gescheit wie die meisten Leute, aber daß es für mich keinen Trost gab, wußte ich.

Die Nachbarin vergewisserte sich, daß ich für mich selbst sorgen konnte, und an diesem Abend schickte sie eines ihrer Kinder herüber, das in einem Topf Abendessen für mich brachte. Ich aß es, und es schmeckte sehr gut. Ich hatte nichts gegessen, während meine Tante in dem anderen Teil des Hauses gewesen war.
Nachts, nach Dunkelwerden, legte ich mich ganz allein ins Schlafzimmer. Zuerst fühlte ich mich wohl und munter, was am Essen lag, und ich tat so, als schliefe meine Tante mit mir im Zimmer, so, wie es immer gewesen war. Dann bekam ich Angst, und in der Dunkelheit wuchs sie an.
Meine Tante kam mitten im Zimmer durch den Boden herauf. Die roten Fliesen wölbten sich und brachen auseinander. Ihr Haar und ihr Kopf schoben sich durch die Fliesen herauf, dann ihr Körper. Sie sah ganz dunkel aus, wie Erde, und war viel kleiner als früher.
»Laß mich sein!« sagte sie.
Ich war zu entsetzt, um sprechen zu können.
»Laß mich gehen!« sagte meine Tante. Aber es war nicht wirklich meine Tante, nur ein alter Teil von ihr, der aus dem Friedhof unter der Erde herausgekommen war, weil ich sie herbeigesehnt hatte. Dieser Teil von ihr gefiel mir nicht, ich wollte ihn auch nicht dort haben. Ich rief: »Geh fort! Geh zurück!« und verbarg mein Gesicht in den Armen.
Meine Tante gab ein leises Knarren von sich, wie ein geflochtener Korb. Ich verbarg meine Augen so lange, daß ich beinahe einschlief. Als ich hinsah, war da niemand oder nur eine dunklere Stelle in der Luft, und die Fliesen waren nicht auseinandergebrochen. Ich schlief ein.
Als ich am nächsten Morgen erwachte, stand die Sonne im Fenster, und alles war gut, aber ich konnte nicht über die Stelle im Boden gehen, wo meine Tante durch die Fliesen heraufgekommen war.
Nach dieser Nacht wagte ich nicht mehr zu weinen, weil das Weinen sie zurückholen mochte, um das Süße zu schmecken oder mich auszuschimpfen. Aber seit sie tot und begraben war, fühlte ich mich einsam im Haus. Ich wußte nicht, was ich ohne sie tun sollte. Die Nachbarin kam und sprach davon, Arbeit für mich zu finden, gab mir wieder zu essen, aber am nächsten Tag erschien ein Mann, der vorgab, von einem Gläubiger geschickt zu sein. Er nahm den Kleiderschrank und das Bettzeug mit. Später, am Abend dieses Tgas, kam er wieder, weil er gesehen hatte, daß ich allein gewesen war. Diesmal hatte ich die Tür abgesperrt. Er sprach zuerst schmeichelnd und wollte mich dazu bringen, daß ich ihn hereinließ, dann begann er mit leiser Stimme zu wiederholen, er werde mir etwas tun, aber ich sperrte die Tür nicht auf und gab auch keine Antwort.
Am nächsten Tag kam eine andere Person, aber ich hatte die Bettstatt an die Tür geschoben. Es kann das Kind der Nachbarin gewesen sein, aber ich wagte nicht hinauszusehen. Ich fühlte mich sicher, wenn ich im Hinterzimmer blieb. Andere Leute kamen und klopften, aber ich antwortete nie, und so gingen sie wieder.
Ich blieb in dem rückwärtigen Raum, bis ich endlich die Tür sah, durch die meine Tante jenem Tag gegangen war. Ich trat hin und öffnete. Ich war überzeugt davon, sie würde da sein. Aber das Zimmer war leer. Der Webstuhl war verschwunden, die Rocken waren fort, niemand war da.
Ich ging in den Korridor hinter dem Zimmer, aber nicht weiter. Ich hätte mich allein nie durch alle diese Säle und Zimmer hindurchfinden oder das Muster der Sterne verstehen können. Ich hatte solche Angst und fühlte mich so elend, daß ich zurückging und mich verkroch.
Meine Tante kam, um mich zu holen. Sie war verärgert. Ich stelle stets ihre Geduld auf die Probe. Sie sagte nur: »Komm mit!« Und sie zerrte mich an der Hand mit. Einmal sagte sie: »Schäm dich!« Als wir das Flußufer erreichten, sah sie mich mit strengem Blick von oben bis unten an. Sie wusch mein Gesicht mit dem dunklen Wasser dieses Flusses und preßte mein Haar mit den Handflächen an meinen Kopf. Sie sagte: »Das hätte ich mir denken können.«
»Es tut mir leid, Tante«, sagte ich.
»Ja freilich«, sagte sie. »Jetzt komm mit. Mach schon!«
Denn das Boot war über den Fluß gekommen und machte am Steg fest. Wir gingen im Halbdunkel durch das Schilf zum Steg hinunter. Die Sonne war schon untergegangen, und man sah weder Mond noch Sterne. Es blies kein Wind. Der Fluß war so breit, daß ich das andere Ufer nicht sehen konnte.
Meine Tante feilschte mit dem Fährmann. Ich überließ das ihr, weil mich die Leute immer übervorteilten. Sie hatte den Obulus von ihrer Zunge genommen und redete auf ihn ein. »Meine Nichte, siehst du nicht, wie es steht? Natürlich hat man ihr das Fährgeld nicht gegeben! Sie kann nichts dafür! Ich begleite sie, um für sie zu sorgen. Hier ist das Fährgeld. Ja, für uns beide. Nein, kommt nicht in Frage«, und sie zog ihre Hand zurück, nachdem sie ihm das Kupferstück nur gezeigt hatte. »Nicht, bis wir beide sicher übergesetzt haben!«
Der Fährmann blickte finster, begann aber die Leine zu lösen.
»So komm!« sagte meine Tante. Sie stieg ins Boot und hielt mir die Hand hin. Und da folgte ich ihr.


Ursula K. Le Guin (übersetzt von Tony Westermayr) · 1929-2018

Midnight Mass (Netflix-Serie)

Was passiert, wenn wir sterben? Part 1

Anmerkung: Riley fuhr einmal betrunken Auto und verursachte einen Unfall, bei dem eine junge Frau ums Leben kam. - Erin hatte gerade eine Fehlgeburt.

Erin: "Was passiert, wenn du stirbst?"

Riley: "Wenn ich sterbe, hört mein Körper auf zu funktionieren. Einfach Schluss. Auf einmal oder allmählich hört meine Atmung auf, mein Herz hört auf zu schlagen - klinischer Tod. Und etwas später, so etwa 5 Minuten später, beginnen meine Gehirnzellen zu sterben. Aber in der Zwischenzeit, dazwischen, setzt mein Gehirn vielleicht eine Flut von DMT frei. Das ist die psychedelische Droge, die freigesetzt wird, wenn wir träumen. Also träume ich. Ich träume heftiger als ich es jemals getan habe, denn jetzt kommt alles, dieser letzte Schub DMT, alles auf einmal. Und meine Neuronen brennen und ich sehe dieses Feuerwerk aus all meinen Erinnerungen und Vorstellungen und ich bin einfach auf einem Trip, auf einem total krassen Trip, weil mein Verstand die Erinnerungen durchwühlt, Langzeit- und Kurzzeiterinnerungen. Und die Träume vermischen sich mit den Erinnerungen und - eine letzte Show. Der Traum, der alle Träume beendet, ein letzter großer Traum, während mein Verstand die verdammten Raketensilos entleert und dann war's das. Meine Gehirnaktivität erlischt und es ist nichts mehr von mir übrig. Kein Schmerz, keine Erinnerung, kein Bewusstein, dass ich jemals existierte, dass ich jemanden verletzt habe - jemanden getötet habe. Und alles ist so, wie es vor mir war. Und die Elektrizität entweicht aus meinem Gehirn, bis es nur noch totes Gewebe ist. Fleisch. Vergessen.

Und all die anderen kleinen Dinge, die mich ausmachen, die Mikroben und Bakterien und die Milliarden anderer kleinen Dinge, die auf meinen Wimpern und in meinen Haaren und in meinem Mund und auf meiner Haut und in meinem Darm und überall sonst noch leben, die leben weiter. Und essen. Und ich erfülle einen Zweck. Ich nähre das Leben. Ich bin auseinander gebrochen und die kleinsten Teile von mir sind einfach recyclet und ich bin an Milliarden von anderen Orten. Und meine Atome sind in Pflanzen und Käfern und Tieren und ich bin wie die Sterne, die am Himmel sind. Einen Moment da und dann einfach über den gottverdammten Kosmos verstreut.

Jetzt du. Was passiert, wenn du stirbst?"

Erin: "Soll ich für mich sprechen?"

Riley: "Ja, sprich für dich."

Erin:" Nein. Nicht für mich. Ich bin heute nicht gestorben.

Sie war niemals wach. Als sie in diesen kleinen Körper hinunter kam, diesen sich gerade bildenden kleinen Körper, schlief sie. Zu träumen war alles, was sie kannte. Sie hat immer nur geträumt, sie hatte nicht mal einen Namen. Und dann in ihrem Schlaf hat dieser perfekte kleine Geist sich einfach erhoben. Weil Gott sie nicht geschickt hat, um durch das Leben auf der Erde zu leiden, nein. Dieser Geist, diese besondere kleine Seele - Gott hat sie hier nur zum Schlafen runtergeschickt. Nur ein kleines Nickerchen, ein kurzer Traum. Und dann hat er sie wieder zurückgerufen. Also ging sie zurück. Genau so, wie sie hinunterschwebte, stieg sie über die Erde auf. Vorbei an allen Seelen in der Atmosphäre und allen Sternen am Himmel und dann in ein wundervolles helles Licht. Und dann, zum ersten Mal, ist sie aufgewacht. Sie ist eingehüllt in ein Gefühl der Liebe. Reine, überwältigende Liebe, was auch sonst. Sie ist rein. Sie hat nie gesündigt. Sie hat niemals ein Lebewesen verletzt, nicht mal ein Insekt.

Und sie ist nicht allein. Sie ist zuhause. Und da sind Leute, und sie weiß es nicht, aber sie sind ihre Familie. Ihr Großvater, ihr Urgroßvater, und sie lieben sie, sie geben ihr einen Namen. Und dann, wenn Gott sich herabbeugt und ihren Kopf küsst, in der Sekunde, in der er ihren Namen sagt, wird sie erwachsen. Ganz plötzlich. Sie ist perfekt. So, wie sie an ihrem besten Tag auf der Erde gewesen wäre. Ihr perfektes Alter, der Gipfel ihrer selbst. Sie erzählen ihr von ihrer Mutter hier unten auf der Erde, und dass ich bald da sein werde. Und sie ist glücklich, und nichts als Freude bis in alle Ewigkeit. Sie wird geliebt. Und sie ist nicht allein.

Und das meinen wir, wenn wir Himmel sagen. Keine Villen, keine Flüsse aus Diamanten, keine Wolken oder Engelsflügel. Du wirst geliebt. Und du bist nicht allein. Das ist Gott. Das ist der Himmel. Und deshalb ertragen wir das alles auf diesem großen blauen traurigen Felsen. Ich komme da früh genug hin. Und ich werde meinen Vater sehen. Und meine Großmutter. Und ich werde meine kleine Tochter sehen, und sie wird glücklich und in Sicherheit sein. Und ich werde so froh sein, sie zu treffen."

Riley: "Ich hoffe, du hast recht."

Was passiert, wenn wir sterben? Part 2

Anmerkung: Erin liegt im Sterben. Riley spricht in ihren Gedanken zu ihr.

Riley: "Was passiert dann?"

Erin: "Was?"

Riley: "Wenn wir sterben, was passiert dann?"

Erin: "Ja, Scheiße, was passiert dann?"

Riley: "Was denkst du, was passiert, wenn wir sterben, Erin?"

Erin: "Soll ich für mich selbst sprechen?"

Riley: "Ja, sprich für dich selbst."

Erin: "Mich selbst. Mich selbst. Das ist das Problem. Das ist das große Problem an der ganzen Sache. Dieses Wort: Selbst. Das ist nicht das Wort. Das ist nicht richtig, das ist nicht ... das ist es nicht. Wie konnte ich das vergessen? Wann habe ich das vergessen?

Der Körper stoppt eine Zelle nach der anderen. Aber das Gehirn feuert weiter diese Neuronen ab. Kleine Blitzstrahlen, wie ein Feuerwerk im Inneren, und ich dachte, ich würde Verzweiflung oder Angst verspüren, aber ich fühle nichts davon. Nichts. Weil ich zu beschäftigt bin. In diesem Moment bin ich zu beschäftigt, mit Erinnerungen. Natürlich. Ich erinnere mich, dass jedes Atom in meinem Körper in einem Stern geschmiedet wurde. Diese Materie, dieser Körper ist letztendlich überwiegend nur leerer Raum. Und feste Materie, das ist nur Energie, die sehr langsam vibriert. Und es gibt kein Ich. Das gab es nie. Die Elektronen meines Körpers verteilen sich und tanzen mit den Elektronen des Bodens unter mir. Und mit der Luft, die ich nicht länger atme. Und ich erinnere mich: es gibt keinen Punkt, wo all das endet und ich anfange. Ich erinnere mich, ich bin Energie, nicht Gedächtnis, nicht Selbst. Mein Name, meine Persönlichkeit, meine Entscheidungen, das kam alles mach mir. Ich war vor ihnen und ich werde danach sein. Und alles andere sind Bilder, die auf dem Weg entstanden sind. Vergängliche kleine Kurzträume, die auf das Gewebe meines sterbenden Hirns gedruckt wurden. Und ich bin die Blitze, die dazwischen zucken, ich bin die Energie, die die Neuronen feuert. Und ich kehre zurück. Nur durch Erinnerungen kehre ich nach Hause zurück. Und es ist, als würde ein Wassertropfen zurück ins Meer fallen, von dem er immer ein Teil war. Alle Dinge - ein Teil. Alle von uns - ein Teil. Du, ich und meine kleine Tochter, meine Mutter und mein Vater - alle, die jemals waren, jede Pflanze, jedes Tier, jedes Atom, jeder Stern, jede Galaxie, alles. Es gibt mehr Galaxien im Universum als Sandkörner am Strand, und das meinen wir damit, wenn wir Gott sagen. Das Eine. Der Kosmos. Und seine endlosen Träume.

Wir sind der Kosmos, der von sich selbst träumt. Es ist einfach ein Traum, den ich für mein Leben halte. Jedes Mal. Aber ich vergesse ihn, so wie immer. Ich vergesse meine Träume immer. Aber jetzt, in dem Bruchteil dieser Sekunde, in dem Moment, in dem ich mich erinnere, in dem Augenblick, in dem ich mich erinnere, verstehe ich alles zugleich. Es gibt keine Zeit. Es gibt keinen Tod. Das Leben ist ein Traum, ein Wunsch. Der wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder unendlich oft gewünscht wird. Und ich bin alles davon. Ich bin alles, ich bin alle. Ich bin, das ich bin."

Zitat-Sammlung


Ich bin in guter Laune in einer üblen Gegend.


Fehlfarben · Agenten in Raucherkinos


The sciences, each straining in its own direction, have hitherto harmed us little; but some day the piecing together of dissociated knowledge will open up such terrifying vistas of reality, and of our frightful position therein, that we shall either go mad from the revelation or flee from the deadly light into the peace and safety of a new dark age.


H. P. Lovecraft

Fecisti nos ad te, et inquietum est cor nostrum donec resquiescat in te.
Geschaffen hast du uns auf dich hin, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.


Augustinus · Confessiones 1,1 / Bekenntnisse 1,1


Es fürchtet sich der Witz vor der Pointe:
‚Was mach ich bloß, wenn wieder keiner lacht?
Wird doch bald kein Arsch mehr an mich denken
und ich war nur ein Witz für eine Nacht.‘


Die Sterne · Inseln

I miss you
but I haven't met you yet.


Björk · I Miss You


I wish that I was born a thousand years ago
I wish that I'd sail the darkened seas
On a great big clipper ship
Going from this land here to that


Velvet Undergound · Heroin

In ancient times, if you were sick
They make you bleed.
Oh honey, I know it hurts.


Rasputina · Signs of the Zodiac


Ich liebe das Leben -
ich tanz’ drauf!


MiA. · Machtspiele

‚Irgendetwas lenkt meine Gedanken und dieser Gedanke lenkt meine Hand.‘


Torch · Ich hab' geschrieben

Willkommen!

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Letzte Grafik ...

^^^^^^^^^^^^^

Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

Updates

^^^^^^^^^^^^^

Letztes Update

Visuelles

^^^^^^^^^^^^^

Eigenes

^^^^^^^^^^^^^

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Letztes Update

Spiele

^^^^^^^^^^^^^

Gerade habe ich beendet...

^^^^^^^^^^^^^

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Letztes Update

Lösungen / Walkthroughs

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories

^^^^^^^^^^^^^

Level 1.1

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 1.1

Level 1.2

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 1.2

Level 1.3

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 1.3

Level 1.4

^^^^^^^^^^^^^

  • Bleistifte und Radiergummi in den kleinen rosanen Behälter stecken

Suitcase Stories - Level 1.4

Level 2.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Kekse in Dose einräumen

  • Halskette und Ring in kleine Schatulle stecken

Suitcase Stories - Level 2.1

Level 2.2.1

^^^^^^^^^^^^^

  • An den Mustern des Unterteils orientieren

Suitcase Stories - Level 2.2.1

Level 2.2.2

^^^^^^^^^^^^^

  • An der Farbanordnung der Kleinteile orientieren

Suitcase Stories - Level 2.2.2

Level 2.3.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Die beiden Lösungsvarianten unterscheiden sich lediglich durch die Anordnung der Bücher

Suitcase Stories - Level 2.3.1

Level 2.3.2

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 2.3.2

Level 3.1.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Anzahl der farbigen Linien sortiert, egal, ob auf- oder absteigend

Suitcase Stories - Level 3.1.1

Level 3.1.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach den Farben des Regenbogens sortiert

Suitcase Stories - Level 3.1.2

Level 3.1.3

^^^^^^^^^^^^^

  • Die farbigen Linien nach Anzahl erst auf-, dann absteigend sortiert

Suitcase Stories - Level 3.1.3

Level 3.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Stativ mit Rechtsklick schließen, Stativkopf mit Rechtsklick lösen, Kamera mit Rechtsklick von Objektiv lösen

Suitcase Stories - Level 3.2

Level 3.3 Schritt 1

^^^^^^^^^^^^^

  • An den Farbindikatoren in der Tasche orientieren und auf Größenunterschiede achten

Suitcase Stories - Level 3.3 Schritt 1

Level 3.3 Schritt 2

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 3.3 Schritt 2

Level 3.3 Schritt 3

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 3.3 Schritt 3

Level 4.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Nehmt den Müll und bringt ihn an den Fensterrand, um ihn zu entsorgen

Suitcase Stories - Level 4.1

Level 4.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Es gibt bestimmt noch schönere Arten, die Box zu füllen ;-)

Suitcase Stories - Level 4.2

Level 4.3

^^^^^^^^^^^^^

  • Hier gibt's nicht DIE eine Lösung

Suitcase Stories - Level 4.3

Level 4.4

^^^^^^^^^^^^^

  • Dokumentenmappe, Reisepass, Schlüssel und Computer-Maus kommen in den blauen Behälter

  • Zahnbürste, -seide und -pasta kommen ins rosane Behältnis

Suitcase Stories - Level 4.4 Schritt 1
Suitcase Stories - Level 4.4 Schritt 2

Level 5.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Die Schublade einmal mit Rechtsklick schließen, um an die restlichen Gegenstände zu gelangen

Suitcase Stories - Level 5.1

Level 5.2.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Anordnung der Kuchenviertel (aufsteigend) sortieren

Suitcase Stories - Level 5.2.1

Level 5.2.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Farbpaaren sortieren

Suitcase Stories - Level 5.2.2

Level 5.2.3

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Musterpaaren sortieren

Suitcase Stories - Level 5.2.3

Level 5.3

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Größe (absteigend) sortieren

Suitcase Stories - Level 5.3

Level 5.4

^^^^^^^^^^^^^

  • Achtet auf den Bestätigungston

Suitcase Stories - Level 5.4

Level 5.5

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 5.2.1

Level 6.1.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Füllhöhe sortieren

Suitcase Stories - Level 6.1.1

Level 6.1.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Saugergröße sortieren

Suitcase Stories - Level 6.1.2

Level 6.2

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 6.2

Level 6.3

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 6.3

Level 6.4

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 6.4

Level 6.5

^^^^^^^^^^^^^

Suitcase Stories - Level 6.5

Level 7.1.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Farben sortieren

Suitcase Stories - Level 7.1.1

Level 7.1.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Symbolen sortieren

Suitcase Stories - Level 7.1.2

Level 7.1.3

^^^^^^^^^^^^^

  • Nach Formen sortieren

Suitcase Stories - Level 7.1.3

Level 7.2.1

^^^^^^^^^^^^^

  • Achtet auf den Bestätigungston

Suitcase Stories - Level 7.2.1

Level 7.2.2

^^^^^^^^^^^^^

  • Einfach die leere Kiste abschließen

Suitcase Stories - Level 7.2.2

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Letztes Update

Yetivins Top 10-Listen

^^^^^^^^^^^^^

Yetivin

Yetivin, alias Matthias, ist ein deutscher 😏Content Creator🙄, ein Gamer für Gamer. Ich bin erst kürzlich auf ihn gestoßen (Ende 2025), aber er ist schon seit Jahren auf Seiten wie Youtube und Instagram unterwegs. Ich liebe seine offene Art, seine Shorts sind großartig, und er bringt auch immer wieder Videos mit LISTEN🤩 heraus. Einziges Manko: er liefert sie nicht schriftlich mit. Ok, dann mach ich das, wenn auch nur für mich.

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & SOMA


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Letztes Update

Musik

^^^^^^^^^^^^^

Willkommen!

^^^^^^^^^^^^^

Zu entdecken, womit sich ein anderer Mensch in seinem Leben beschäftigt, ist für mich furchtbar interessant. Und es zeigt mir ebenso, ob man auf der gleichen Welle surft. Darum teile ich so gern, was mir gefällt — um einen Einblick in das zu geben, was mich ausmacht, und damit ein anderer Mensch vielleicht auch etwas Neues entdecken kann.


Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.

ss(Fecisti nos ad te, domine, et inquietum est cor nostrum donec requiescat in te. - Augustinus)mm(Du hast uns zu dir hin geschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir. - Augustinus)ee

Aktuell ...

^^^^^^^^^^^^^

  • spiele ich Cozy Grove & The Longest Journey


  • lese ich Das Evangelium der Aale

Das Evangelium der Aale
  • schaue ich NOS4A2, Dandadan & Frieren (S2)


Updates

^^^^^^^^^^^^^

Diese Seiten sind eine ewige Baustelle!

Letztes Update 08.05.2026

Rechtliches

^^^^^^^^^^^^^


Datenschutz

^^^^^^^^^^^^^

Einst™ in den wilden 7090ern schrieb man einfach drauf los und jeder erfreute sich des Inhalts einer Seite, was im Hintergrund los war, war schnurz. So will ich es wieder halten.
Dies ist eine private Webseite, betrieben von einer Person, die niemandem etwas böses will. Erstellt wurde sie mit und auf https://www.carrd.co, einem Service aus den USA. Ich habe keine Lust, mich mit so überflüssigem Tüdelkram wie Cookies, IPs, Referrers & was sonst noch herumzuschlagen.
Meine Verlinkungen sind sauber & frei von Pestiziden - wer wissen will, was die Amis so anstellen, möge es einfach selbst nachlesen.

Wer etwas von mir möchte, kann mir gern eine Mail schreiben: [email protected]

Impressum

^^^^^^^^^^^^^

Ich gebe auf dieser Seite ja schon sehr viel von mir preis, und dem ein oder anderen reicht das wahrscheinlich auch schon aus, um mich genau zu verorten. Aber allen anderen muss ich es ja nicht einfacher machen, indem ich hier meine Adresse & Telefonnummer veröffentliche.

Wer etwas von mir möchte, kann mir gern eine Mail schreiben: [email protected]

Und wer mich jetzt abmahnen will: möge dein nächster Stuhlgang dir unsägliche Schmerzen bereiten!